OP-Methoden

Photorefraktive Keratektomie (PRK) bedeutet "Abschleifen" der Hornhaut mit einem Excimer-Laser. Die Hornhaut ist im Zentrum ca. 500-600 µm dick. Mit dem Laser werden ca. 20-100 µm des zentralen Hornhautgewebes an der Oberfläche abgetragen, um die Fehlsichtigkeit auszugleichen.

Eine Weiterentwicklung der PRK ist die Laser epitheliale Keratomileusis (LASEK). Bei der LASEK wird vor dem Laserabtrag nur die oberflächliche Deckhaut, das Epithel, mit Alkohol gelöst. Eine Verbandskontaktlinse bewirkt zusätzliche Schmerzlinderung. Die PRK oder LASEK wird heute hauptsächlich bei Patienten mit einer dünnen Hornhaut (unter 500µm) angewendet, bei denen eine LASIK nicht möglich ist. Als sicherste Methode verwenden wir die LASEK auch bei bestimmten Berufen oder vorgeschädigten Augen. Nachteile sind die längere Wundheilung über mehrere Tage und Schmerzen nach der Operation.

Bei Laser in-situ Keratomileusis (LASIK) bleibt Oberfläche der Hornhaut intakt. Der Gewebeabtrag erfolgt im Inneren der Hornhaut mit dem Excimerlaser wie bei der PRK. Wird der Hornhautdeckel (Flap) mit einem zusätzlichen Femtosekundenlaser erzeugt, spricht man von einer Femto-LASIK. Der Patient ist nahezu schmerzfrei und erreicht ein gutes Sehen bereits am nächsten Tag.

 

Bei allen Verfahren wird das Auge vor dem Eingriff "gescannt". Während des Laserabtrages überwacht ein Eyetracker die exakte Position des Auges. Bei Augenzittern oder kleinen Bewegungen kann der Laser den Augen folgen.

 

 

Schematischer Ablauf der LASIK

1blankUm an das Innere der Hornhaut zu gelangen, wird zunächst ein dünnes Scheibchen der Hornhaut teilweise abgetrennt und wie ein Deckel nach oben geklappt.

Dieser Hornhautdeckel (Flap) kann mit einem Präzisionsmesser (Mikrokeratom) oder mit einem zusätzlichen Laser (Femtosekunden-Laser) erzeugt werden.

 

 

2blankNun wird das tiefere Hornhautgewebe mit dem Excimerlaser bearbeitet. Der Abtrag erfolgt computergesteuert mikrometergenau.

 

 

 

 

 

3blankDas Hornhautscheibchen wird anschließend wieder zurückgeklappt. Es saugt sich von selbst fest. In den ersten Tagen dürfen die Augen nicht gerieben werden. Nach einigen Wochen ist die Hornhaut stabil verheilt.

Kontakt

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