Retinale Venenthrombose

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Der Verschluß von Venen an der Netzhaut kann sowohl die Hauptvene (Zentralvene) oder Venenäste betreffen. Ursachen sind Herz –Kreislauferkrankungen, Störungen von Stoffwechsel und Blutgerinnung und ein erhöhter Augendruck. Gestautes Blut kann nicht mehr abfließen, es kommt zur Schädigung der Blutgefäßwände und zum Austritt von Flüssigkeit und Blut in die Netzhaut. Wenn das Netzhautzentrum, die Makula, betroffen ist, bemerkt der Patient eine Sehverschlechterung innerhalb weniger Tage. Dieses Makulaödem kann wie die feuchte AMD und die diabetischen Makulaödeme mit der Injektion entzündungshemmender und abdichtender Medikamente erfolgreich behandelt werden. Für den Patienten bedeutet das eine Sehverbesserung in wenigen Wochen.

Bei einem Verschluss der Venen kommt es oft zu einem Rückstau des Blutes in die Arterien. So entsteht ein chronischer Sauerstoffmangel, den der Körper durch die Bildung schädlicher neuer Blutgefäße kompensiert. Diese Gefäße führen zu Spätkomplikationen wie Druckanstieg ( Sekundärglaukom) oder schweren Einblutungen. Wenn notwendig, führen wir eine ausgedehnte Laserbehandlung der schlecht durchbluteten Areale durch. Dadurch können Spätkomplikationen verhindert werden.

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